Der #Bauernbund hat auf seiner Pressekonferenz die Forderungen an die Parteien zur #Landtagswahl vorgestellt. Neben der Kritik an der drohenden Kappung bei den EU-Ausgleichszahlungen für viele Betriebe in Sachsen-Anhalt und der AfD-Forderung nach einem Agrarflächenschutzgesetz ist die Abschaffung des Wolfskompetenzzentrums in Iden (WZI) ein Kernthema.
Zu den jüngsten Forderungen des Bauernbundes erklärt der Sprecher für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten der AfD-Landtagsfraktion, Daniel Roi:
„Bauernbund-Chef Martin Dippe fordert plötzlich die Abschaffung des Wolfskompetenzzentrums. Interessant ist dabei, dass Herr Dippe höchstpersönlich im zuständigen Landesfachausschuss der CDU sitzt und deren Agrarprogramm mitschreibt. Die Medien stellen die Forderung nun als eine des Bauernbundes dar, ohne dabei zu erwähnen, dass die AfD dies konkret umsetzen wird. Die Schließung dieses umstrittenen Wolfskompetenzzentrums ist Teil unseres AfD-Regierungsprogramms, welches am 12. April veröffentlicht wurde, und wir freuen uns, dass diese Forderung so breite Unterstützung bekommt. Das Wolfskompetenzzentrum in Iden ist eine ideologische Behörde, die jährlich gut eine Million Euro nur für Personal und Verwaltung verschlingt. Insgesamt kostet das Wolfsmanagement dem Land Sachsen-Anhalt jährlich über 2,1 Millionen Euro Steuergeld. Statt als neutrale Fachstelle zu agieren, wird meist einseitige Wolfsromantik betrieben. Unsere Bauern und Weidetierhalter werden dabei mit praxisfernen Herdenschutz-Auflagen schikaniert und stehen im bürokratischen Vorschriften-Wahn für Riss-Entschädigungen heute länger am Schreibtisch als im Stall oder auf der Weide. Viele Halter haben längst resigniert und melden Risse gar nicht mehr, weil sie keine Lust mehr auf den Besuch der Herrschaften des WZI haben.
Aufgrund der enorm angestiegenen Population hat sich der Wolf in vielen Gebieten Sachsen-Anhalts zu stark ausgebreitet und deshalb braucht es jetzt klare politische Taten. Wir müssen den Bestand vor Ort aktiv managen und so den Schutz garantieren. Dazu gehört, den günstigen Erhaltungszustand auch für unser Bundesland zu definieren und daraus eine Obergrenze abzuleiten.“
AfD-Landtagsabgeordneter Daniel Roi stellt abschließend klar:
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